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Rubrik 4

Wie vegan

Der praktische Teil: Ernährung, Kleidung und Kosmetik – und die Landwirtschaft, die ohne Tierausbeutung auskommt.

4.1Ernährung

Nährstoffe

Gesund vegan geht so: Ich esse pro Tag mindestens 2 Portionen Hülsenfrüchte oder Produkte daraus und eine Handvoll Nüsse und Samen. Alles andere – Getreidebeilagen, Kartoffeln, Gemüse, Früchte, Genussmittel, etc.– bleibt anteilmässig gleich. Siehe Giessener vegane Lebensmittelpyramide Nahrungsergänzung siehe weiter unten bei «Das berühmte B12». Was übrigens die wenigsten wissen: auch ausgebeutete Tiere werden mit Nährstoffen supplementiert. So kommen die Supplemente indirekt zur «Normalbevölkerung».

Wenn jemand denkt, Hülsenfrüchte schmecken nicht, liegt das am Würzen. Siehe bei Fein essen. Dort werden unter anderem auch gut schmeckende Produkte aus Hülsenfrüchten vorgestellt.

Hier wird es genauer erklärt:

Fein essen

Vegan kochen ist einfach. Ein, zwei Zutaten werden getauscht. Hafer- statt Kuhmuttermilch, Linsen statt Hackfleisch, Räuchertofu statt Speck.

Das Geheimnis ist – wie in jeder Küche – das Würzen. Hier wird es erklärt:

Auswärts

HappyCow

Die Karte und App, mit der sich unterwegs vegane Restaurants und Läden finden lassen – weltweit, auch in Zürich.

Vegan durchstarten

30-Tage-Programm mit Rezepten und Infos für den Einstieg.

Vegan einkaufen, Catering, Kurse

Vegane Produkte kann man längst überall einkaufen. Wer aber in einen tierfreundlichen Kosmos eintauchen möchte, findet ihn hier:

4.2Kleidung, Kosmetika, Unterhaltung etc.

Auch für Leder, Wolle, Daunen, Seide und Pelz werden Tiere ausgebeutet und umgebracht – für alles gibt es heute tierfreundliche Alternativen.

Bei Kosmetik und Putzmitteln lohnt der Blick aufs Etikett: «ohne tierische Inhaltsstoffe» heisst nicht automatisch «ohne Tierversuche». Verlässlich sind Zeichen wie die Veganblume der Vegan Society oder das V-Label.

Und in der Unterhaltung: Zoo, Haustierzucht, Zirkus mit Tieren, Delfinarien, Reitbetriebe etc. leben davon, dass Tiere ausgebeutet werden. Wer sie meidet, entzieht diesem Geschäft die Grundlage.

4.3Landwirtschaft

Höfe und Projekte, die zeigen, dass Landwirtschaft ohne Tierausbeutung funktioniert – die meisten davon in der Schweiz. Es gibt hierzulande noch Hunderte von anderen Höfen, die bereits auf «Tierfreundlich» umgestellt haben.

TransFARMation

Beratung für Bauernbetriebe, die aus der Tierausbeutung aussteigen wollen – getragen von Hof Narr.

Biozyklisch-veganer Anbau

Der Anbaustandard ganz ohne Dünger und Schlachtabfälle – Anlaufstelle für Höfe im deutschsprachigen Raum.

Solawi Halde

Solidarische Landwirtschaft in Altendorf SZ, biozyklisch-vegan bewirtschaftet: ohne tierliche Dünger, ohne Traktor.

Glück-Hof Baldegg

28 Hektaren Permakultur und solidarische Landwirtschaft auf der Baldegg bei Baden AG – mit Lebenshof für gerettete Tiere.

Biohof Widacher, Malters

Bio Gemüsebetrieb bei Luzern, der seit langem auf bio-vegane Anbaumethoden umgestellt hat. Hofladen in Malters, Hauslieferdienst und Marktstand in Luzern.

Vision tierfreundliche Schweiz

Wie die Schweiz ohne Tierausbeutung in fünfzig Jahren aussieht – ein Projekt von Animal Rights Switzerland (ARS).